Willkommen bei Miss Geschick(e)

Ich bin Tanya Quintieri. Macherin, Netzwerkerin, Genießerin. Aber auch eine Miss. Meist sogar ziemlich geschickt. Ich habe schon mal ein Haus gebaut (Achtung, Insider!). Meist geht bei mir alles gut, denn wie gesagt, ich bin geschickt. Aber machmal laufen Dinge auch schief. Das sind dann eben Missgeschicke. Wie dem auch sei, willkommen in meiner Welt.

Ich bin Amerikanerin. Als Unternehmerin bin ich schon mal gescheitert. Aber bei uns ist es normal, dass man nach einem Fall aufsteht, sich den Staub von der Hose klopft und dann von vorne anfängt. Und es beim zweiten Mal nicht nur besser, sondern richtig macht!

Tanya Quintieri

Unternehmerin, Miss Geschick(e)


Wer ist Tanya?

Von Haus aus bin ich Bürokauffrau. Mein Berufsweg führte mich dann zum Übersetzen. Ich gehe davon aus, dass wenn man hier her gefunden hat, man sich durchaus fragt, wer ich bin und wie man als Amerikanerin in Deutschland zum Übersetzen kommt. Nun: Ich hatte 2003 keine Lust mehr während meiner Ausbildung zur Bürokauffrau zu kellnern. Ich bin zweisprachig aufgewachsen (USA, Deutschland). Ziemlich schnell fand ich heraus, dass ich mit dem Übersetzen ungefähr 5 x mehr pro Stunde verdienen konnte als beim Kellnern. Damals. Heute ist das Gott sei Dank wesentlich mehr. Ich machte mich also nebenberuflich selbstständig, obwohl ich keine Ahnung hatte. Ich hatte keine Ahnung von kundenseitigen Anforderungen oder in welcher Form man Ergebnisse abliefert. Oder wie man als Einzelunternehmerin eine Rechnung schreibt. Kaum zu glauben, dass ich 8 Jahre später einen Verband für Übersetzer und Dolmetscher gegründet habe. Das muss die Mama in mir gewesen sein. Die sich kümmern will und andere vor Rückschlägen und Niederlagen, ja, einfach vor bösen Erfahrungen beschützen will.

Aber vielleicht waren es die Fehler, die ich gemacht habe, die mich als Übersetzerin – und auch als Unternehmerin – so weit gebracht haben. Als ich mich 2009 als Übersetzerin ganz auf eigene Beine gestellt habe, habe ich mir meine Qualifikation bescheinigen lassen. Ich bin also IHK-geprüfte Übersetzerin für die Sprachen Deutsch und Englisch.

Übersetze ich heute noch gerne? Meistens. So lange es eine Herausforderung war, mich als Übersetzerin zu positionieren, hat es es mir 24/7 Spaß gemacht. Als mir die Aufträge in den Schoss fielen und ich merkte, dass ich überhaupt nicht mehr akquirieren musste, habe ich erste Angestellte gehabt. Ein großes Büro. Und hatte für nichts anderes mehr Zeit. Ich möchte aber nicht ausschließlich übersetzen. Dazu passiert mir dabei zu wenig. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich stundenlang nur einem Dokument widmet oder nur einer Aufgabe. Aber Übersetzen ist nach wie vor eines der Dinge, die ich mit Überzeugung und mit Freude tue. Vor allem, wenn ich dabei Startups auf ihrem Weg in internationale Märkte unterstützen kann.

Man sieht: Es geht bei mir immer um Neues. Und ich brauche die Vielfalt im Beruf.


„Also eigentlich hat sich mein ursprünglicher Berufswunsch doch so ein bisschen erfüllt. Ich kann mich trotz allem SoMelier nennen.  (So=Social, Me=Media)“

Im Gespräch mit Axel Herrmann, 2014

„Wenn manche Menschen ihre Energie eher ins Machen ~ statt ins Meckern ~ investieren würden, wären sie viel, viel produktiver.“

Gedacht, irgendwann 2013 nach einem Gespräch mit einem sturen Kollegen (Übersetzer)

„Beim Erstellen von Texten geht es weniger darum, was Sie sagen wollen, sondern eher darum, was Ihre Leser darin erkennen sollen und was sie dabei empfinden.“

Im Gespräch mit einem Kunden, November 2014

„Warum erklären, wenn man es beim Namen nennen kann?“

In einem Forum für Übersetzer, irgendwann 2014.

„Jetzt habe ich mir die URL xl8.it gekauft. Mal sehen, was ich damit anstelle.“

Auf FB gepostet, irgendwann 2013

„Bin heute morgen von meinem eigenen Lachen wach geworden. Ob das etwas ernstes ist?!“

Zu einer Freundin, Spätherbst 2013.

„Die Ersten sind diejenigen, die die Regeln aufstellen. Die, die danach kommen, werden sie brechen.“

Bei der Gründung des DVÜD im November 2011

„Ich verkaufe keine Wörter, ich verkaufe Lösungen.“

Bei einer Panel-Discussion auf der trikonf in Freiburg, Oktober 2013.

„Manchmal komme ich nicht damit klar, dass nachts alle schlafen.“

Auf FB, 2012